“Spam ist ein in Dosen abgepacktes, vorgekochtes Fleischprodukt, hergestellt von der Hormel Foods Corp., zum ersten Mal auf den Markt gebracht in 1937. Zu den Zutaten gehören zerkleinerte Schweineschulter, Schinken, Salz, Wasser, modifizierte Kartoffelstärke und Natriumnitrit. Die Gelatine-artige Gallerte entsteht durch das Erstarren von Fleischbouillon.” (Zitat Wikipedia)
Das klingt zwar nicht nach einem kulinarischen Gaumenschmaus, doch prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden. Als Notproviant, Briefbeschwerer oder auch als Wurfgeschoss ist es allemal zu gebrauchen. Doch was macht dieses Zeug in meinem Blog? Es klebt an den Artikeln wie ein ausgespuckter Kaugummi, und es kehrt immer wieder. Sinnloses Gequassel, verstümmelte Worte und jede Menge Links, die zu Internetseiten weisen, die mich nicht im geringsten interessieren. Meine Texte werden missbraucht durch diese parasitären Trittbrettfahrer, diese ungebetenen Gäste, die anfangs sporadisch und in letzter Zeit immer häufiger auftauchten, sodass ich kaum noch mit dem Löschen nachkomme. Nicht einmal Captcha-Programme helfen hier, denn die Spammer sind Menschen, keine Roboter. Zum Teufel mit ihnen!
Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, die Kommentarfunktion zu deaktivieren. Bereits vorhandene Kommentare werden dadurch nicht mehr angezeigt. Dies alles, um der Spamflut Einhalt zu gebieten. Es ist schade, dass es soweit gekommen ist, aber es reicht. Ich habe eine Art “elektronische Apoptose” herbeigeführt. Unter Apoptose versteht man einen von einem Organismus selbst herbeigeführten Zelltod, um die Ausbreitung eingedrungener Erreger zu verhindern. So stirbt nur ein kleines Areal (zum Beispiel eines Pflanzenblatts) ab, um den Rest der Pflanze zu retten.
Meine Beiträge werden also weiterhin erscheinen, bloß können sie keinen Senf mehr dazu geben. Tun Sie ihn stattdessen über Ihre Würstel. Oder Ihren Spam, wenn Sie das lieber haben.




