Vietnam Connections

Heute geht es um zwei Bücher. Beide drehen sich um die gleiche Begebenheit, mit leicht unterschiedlicher Dramaturgie. Die Drehbücher schrieb das Leben selbst. Das erste ist ein eigenes Werk, das andere das eines deutschen Schriftsteller-Kollegen. Die Parallelen sind verblüffend.

Das Buch „Plötzlich in Vietnam„, welches ich 2010 zum ersten Mal veröffentlichte, erzählt ja die Geschichte rund um meine Eheschließung mit meiner (vietnamesischen) Frau, die ich während eines Freiwilligen-Aufenthaltes in Hanoi 2008 kennenlernte. Was danach folgte, würde den Rahmen dieses Blogs sprengen (daher das Buch), doch es hielt mich gehörig auf Trab. Das Zurechtfinden in einer fremden Kultur, das Gründen einer Existenz in dieser und die geradezu wahnwitzigen bürokratischen Hürden, die Heiratswilligen zwischen Ländern und Kontinenten in den Weg gestellt werden, war Inhalt einer der ereignisreichsten Monate meines Lebens (es wurden am Ende eineinhalb Jahre daraus). Dieser Tage habe ich das Buch einem „Facelifting“ unterzogen und merklich abgespeckt erstmalig als richtiges eBook (im ePub-Format und mit ISBN) herausgebracht. Bei dieser Gelegenheit habe ich gleich auch eine neue Printversion, ebenfalls mit neuer ISBN-Nummer, veröffentlicht.

Taschenbuch: Auf Epubli, bei Amazon und im gesamten Buchhandel.
eBook: Auf BookRix, bei Amazon und im gesamten eBook-Handel.

Das zweite Buch entstammt der Feder von Jörg von Rohland. Es war purer Zufall, dass ich auf sein Buch gestoßen bin. In „Buddha hat Aua“ erzählt er seine Version der Geschichte. Auch er lernte seine Frau in Vietnam kennen, auch er heiratete dort (auch wenn er sich dort nicht niederließ) und auch er schlug sich durch den Dschungel aus Paragrafen und Korruption. Auch er lebt mit seiner Frau (und ihren mittlerweile drei Kindern) in Europa (in seiner Heimat Deutschland). Beim Lesen seines Buches (wir haben unsere Bücher getauscht, ähnlich dem Dressentausch der Fußballer) wurden bei Ha und mir viele Erinnerungen geweckt.

Taschenbuch: Bei Amazon und dem Autor persönlich.

Jetzt fehlt nur mehr ein Schweizer, der einen ähnlichen Weg gegangen ist. Kennen Sie einen? Dann nichts wie her mit der Buchvorstellung …

 

  

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