Max und Moritz

„Ich suche Max und Moritz“.

Wenn man aufmerksam seiner Umgebung zuhört, dann nimmt man manch unterhaltsame Wortspende wahr. Ganz besonders amüsant sind Bemerkungen, die aus dem Zusammenhang gerissen etwas seltsam wirken. Wo können wir der Frau, die obiges Anliegen ausdrückte, wohl am ehesten helfen: In einer Buchhandlung? In einem Kindergarten? In einer Bäckerei oder Konditorei?

„Fleischkeime sind am schönsten.“ Diese mit voller Überzeugung zum Ausdruck gebrachte Aussage sagt dem Nicht-Eingeweihten vermutlich gar nichts. Eine kleine Hilfe: Mit Fleischkeimen sind Bakterien gemeint, die sich in Zahlen bis zu mehreren Millionen pro Gramm in diesem allseits beliebten Grundnahrungsmittel tummeln.  Ihr Schnitzel lebt. Kein Grund zur Sorge: Nach dem Braten, Kochen etc. sind sie tot. Was meine Kollegin meinte, war folgendes: Bakterien aus dem Lebensmittel Fleisch lassen sich bei der Untersuchung besonders einfach zuordnen.

In dieser Tonart geht es den ganzen Tag, und man sollte sich eigentlich die Mühe machen, diese Wortspenden zu sammeln und aufzuschreiben, um sie später in Buchform zu veröffentlichen. Oder auf einer Homepage. Aus der Aufgabe, sie im Nachhinein zu interpretieren, ließe sich ein spannendes Gesellschaftsspiel formulieren. Ähnlich dem Spieleklassiker „Nobody is perfect“, wo man ungewöhnliche Worte aus dem Fremdwörter-Lexikon errät.

Übrigens: Die Eingangs erwähnte Frau befand sich in einem Buchladen. Ich hingegen fand Max und Moritz in Frankfurt, wo ich während der Buchmesse verweilte (siehe „3.Platz in Frankfurt„). Es handelte sich um ein Bistro, welches diverse Snacks verkaufte.

Ihr CT

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