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Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 26. Oktober 2015 um 17:19 Uhr

Das Ende des Urlaubs naht...

Menschen sind ja bekanntlich verschieden. Die einen freuen sich schon wieder auf das gewohnte Umfeld, auf die Arbeit und auf die Freunde, die anderen fühlen sich regelrecht depressiv, wenn sie nur an das Ende des Urlaubes denken.
Bei denen, die sich auf zuhause freuen, ist ja alles im grünen Bereich. Diejenigen, die allerdings latent gestresst sind, wenn sie an das Ende des Urlaubs denken, könnten sich einige der folgenden Ratschläge zu Herzen nehmen.

Zunächst kann es stressreduzierend sein, wenn man gut plant. Sonntag spät abends anzukommen und am Montag um sieben im Büro auf der Matte zu stehen ist keine sehr gute Idee. Auch anstrengende Meetings, Telefonate oder Mitarbeitergespräche sind am ersten Tag nach dem Urlaub der Garant für Stress. Besser ist es, sich zwei oder drei Tage Zeit für aufgelaufene Sachen zu nehmen und dann konzentriert und fokussiert die wichtigen Dinge in Angriff zu nehmen. Hilfreich dazu ist es, seine Abwesenheitsbenachrichtigung auf bis zum 2. Arbeitstag auszudehnen, um genug Zeit für angefallenes zu finden ohne ständig unterbrochen zu werden.

Ähnliches gilt auch für die Ankunft zuhause. Die großen Projekte wie Hecke schneiden, Wohnzimmer streichen oder Reifen wechseln sollten vor der Reise erledigt werden. Nach dem Urlaub sollte bewusst Zeit eingeplant werden, um sich zu akklimatisieren. Ohne stressige Verpflichtungen, ohne Hektik und ohne Ärgernisse.


Die guten alten Urlaubsbilder

Dias gibt es ja heute so gut wie gar nicht mehr, dafür hat sich die Flut an digitalem Material potenziert. Diese Flut zu ordnen, kann mitunter schon einmal ein paar Tage dauern. Auch dafür muss man also Zeit einplanen.
Einen gemütlichen Fotoabend mit Freunden kann man natürlich auch machen, so richtig modern ist das aber nicht mehr in Zeiten von Facebook und Co. Wenn es eine längere Reise war, freuen sich die Anwesenden sicherlich trotzdem über die Heimkehr und über spannende Infos zur Reise. Bild- und vor allem Filmmaterial ist hier immer gern gesehen. Bei Zeitmangel oder aus Nostalgie an postalische Zeiten ist es heutzutage auch denkbar, einfach das schönste Urlaubsfoto auf Postkarten drucken zu lassen und anschließend an alle wichtigen Menschen als Einladung, mal wieder vorbeizuschauen, zu verschicken. Eine ideale Gelegenheit, um sich nach längerer Abwesenheit zurückzumelden und an den sozialen Strukturen vor Ort wieder Anschluss zu finden. Die Postkarte hat zudem den deutlichen Vorteil, immer gern gesehen und  auch von anderen bestaunt zu werden, mit einer deutlich längeren Halbwertszeit als z.B. ein Facebook Post.


Fünf Tipps um sich das Urlaubsgefühl zu bewahren

Richtig ankommen:

Es gibt verschiedene Tricks, den Stresslevel nach dem Urlaub etwas in Grenzen zu halten. Ein Wohnungsputz vor der Reise macht bei der Ankunft gute Laune. Auch ein paar Dinge einkaufen kann man schon - und zwar Konserven, Nudeln und abgepackte Soßen. Sollte der Flieger doch Verspätung haben, ist so in jedem Falle schon mal etwas zu essen im Haus. Auch leere Wäschekörbe erleichtern die ersten großen Wäschen nach der Ankunft.

Erinnerungen bewahren:

Bilder sind dazu da, sie regelmäßig anzuschauen. Am besten als Desktop Hintergrund oder in einem Rahmen an der Wand. So bleiben die Erinnerungen an eine schöne Zeit lange wach.

Dauerhaft entstressen:

Die neu gewonnenen Reserven kann man dazu nutzen, nach dem Urlaub einmal kräftig aufzuräumen, im eigenen Leben. Alles muss raus, was stresst. Alle Zeitfresser müssen weg, eine gute Planung dafür her - so bleibt die gute Laune und die Stressfreiheit des Urlaubs auch langfristig erhalten.

Das tun, worauf man Lust hat:

Nichts anderes tut man im Urlaub. Jetzt könnte man sagen, dass das im Alltag nicht geht. Stimmt aber nicht, es geht doch. Und zwar mit einer cleveren To Do Liste. Darauf kommt alles, was zu erledigen ist, und man arbeitet diese Liste einfach nach Lust und Laune ab. Soll heißen: Man nimmt sich beispielsweise vor, jeden Tag einen Punkt abzuarbeiten. Aber immer nur denjenigen, auf den man gerade Lust hat. Das klingt banal, kann aber ungemein entstressen.

Vorfreude auf eine erneute Reise:

Der nächste Urlaub kommt bestimmt und die Zeit bis dahin kann man wunderbar dazu nutzen, schon einmal in Vorfreude zu schwelgen...

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. Oktober 2015 um 17:39 Uhr
 



Die Geschichten schreibt das Leben selbst. Der Autor fasst sie nur in Worte.

  




 

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